Hilfe, mir gehen die Themen aus! Teil 1: Checkliste für die Erstrecherche interessanter Inhalte

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„Aber was sollen wir denn da regelmäßig schreiben?“ Diese Befürchtung höre ich häufig in meinen Beratungsgesprächen. Wenn ich einem Unternehmer die Vorzüge des Corporate Blogs für seine Bekanntheitssteigerung im Netz erklärt habe. Ist es die Sorge um die eigene Fachkompetenz? Sicher nicht! Denn fachlich ist jeder ein Spezialist –  eben nur auf unterschiedlichem Gebiet.

Nur: Texten ist nicht jedermanns Sache. Und die Themen fallen auch nicht vom Himmel.

Aber man kann sie finden. Es ist gar nicht so schwer …

„Stellen Sie sich vor, Sie säßen vor einem weißen Blatt Papier! Worüber würden Sie spontan am besten schreiben können?“

Diese Übung ist für viele eine schreckliche Vorstellung. Leere, Sorge um Wort- und Ideenlosigkeit. Aber warum?
Weil das Um-die-Ecke-Denken auch etwas mit Üben und kreativer Entfaltung zu tun hat.

Machen Sie sich klar, wo Ihre Ressourcen liegen. Was können Sie besonders gut? Sie sind Spezialist auf Ihrem Gebiet? Prima, dann ist es eigentlich ganz einfach!

Gehen Sie als Einstieg von folgender Checkliste aus:

  1. Worüber könnte ich am leichtesten berichten?

    Besonders leicht fällt einem immer das, was man gut beherrscht. Was liegt Ihnen am meisten an Ihrem  Spezialgebiet? Oder: Warum lieben Sie Ihren Beruf?

  2. Welche Themen betreffen meine Kunden oder Zielpersonen am ehesten?

    Erinnern Sie sich an Fragen, die Ihnen von Kunden gestellt wurden. Notieren Sie sie. Ebenso Ihre Antworten.

  3. Wo lese ich gerne und fachbezogen?

    Notieren Sie Ihre Informationsquellen. Und den Nutzen, den Sie daraus ziehen. Ist auch ein konkreter Mehrwert für Ihre Kunden dabei?

  4. Worum ging es bei meiner zuletzt besuchten fachlichen Fortbildung?

    Vielleicht haben Sie zuletzt zu einem Teil Ihres Fachgebietes eine Tagung, Konferenz oder Fortbildung besucht. Was war dabei Ihr größter Erfolg?
    Wovon haben Sie am meisten profitiert? Geben Sie Ihre Erfahrungen weiter, so dass auch andere einen Nutzen davon haben.

  5. Was habe ich zuletzt dazugelernt? Was waren meine spezifischen Erfolge?

    Lernen ist ein Prozess. Täglich lernen wir Neues, machen Erfahrungen, entdecken Wissen, das uns weiterbringt. Führen Sie eine Art „Wissenstagebuch“. Notieren Sie Stichworte zu Themen, die Sie vertiefen wollen oder Gebieten, auf denen Sie Neues gelernt haben. Resümieren Sie Ihren Tag, halten Sie Ihre Erfolge fest, ein besonders schönes Kundenlob oder eine Kundenanfrage und Ihre konkrete Hilfestellung dazu. Diese Quelle voller Expertentipps sprudelt dann fast von allein, wenn Sie neue Beiträge verfassen wollen. Probieren Sie es aus!

  6. Welchen Nutzen/Mehrwert biete ich meinen Kunden damit?

    Hinterfragen Sie bei allen Aktivitäten: Können dabei andere von meinem Wissen profitieren?

Wenn Sie Ihr Wissen somit eingekreist haben, geht es an die zweite Herausforderung, die aktive Informationssuche: Konkretes Networking & Netzrecherche. Weiterlesen …

 

 

 

Autor: Martina Troyer

Martina Troyer ist Kommunikationswirtin und freiberuflich als Online-Redakteurin, PR & Social Media Consultant tätig. Sie entwickelt Webstrategien, optimiert Websites, erstellt Corporate Blogs und berät Unternehmen & UnternehmerInnen zu PR, Social Media & Online-Reputation - rund um einen gelungenen Auftritt im Web 2.0. Daneben interessiert sie sich für Event- & Lifestyle-Themen und gibt das Ü30-Online-Magazin ThirtyUp heraus. Im Web findet man sie auch auf XING, Twitter, Google+ und Facebook.

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