Das Drama mit dem Doubled Content: Warum viele Websitebetreiber meist von eigenen Inhaltsdubletten keine Ahnung haben

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Okay, das haben wir nun schon öfter mal gehört. Doubled oder Duplicate Content oder zu deutsch: doppelter Inhalt führt im Google-Ranking zu einer Abstrafung. Heißt im Klartext: Die Seite erscheint nicht so häufig oder so weit vorne bei der Verwendung unserer Keywords wie es OHNE diese Abstrafung sein könnte.

Aber betrifft mich das persönlich als Betreiber einer Website im www?

Als Websitebetreiber habe ich doch im Normalfall nur EINE Website und muss mir also keine Sorgen machen. Oder?

Nun ja, viele wissen nicht, wie leicht Duplicate Content entstehen kann und wie sich das von vorne herein vermeiden lässt…

Aber zuallererst: Was ist Duplicate Content?

Ohne das Thema komplett neu aufrollen zu wollen – denn es gibt auf spezialisierten SEO-Blogs und Webseiten bereits wirklich hervorragende Beiträge dazu, die ich unten gerne verlinke – hier eine einfache Erklärung:

Google sucht mit seinen Robots permanent das Web nach neuen, relevanten Inhalten ab. Dabei ist jeder Weg hin zu einer Website durch einen Pfad gekennzeichnet. Dieser Pfad wird auch Link genannt.

Doch bekanntlich führen meist viele Wege nach Rom. Soll heißen: In einigen Fällen führen mehrere Links zu den gleichen Inhalten im Netz. Das kann beabsichtigt sein, z.B. indem man bei WordPress-Blogs oder Seiten einen einzigen Beitrag zu zwei verschiedenen Kategorien zuordnet. Das geschieht sicher recht häufig, ohne dass man sich des duplicate Content-Prinzips bewusst ist.

Zum anderen wird eine Website meist einmal als www.domain-name.de ausgegeben und nochmals in der Variante ohne www, also als  domain-name.de zur Verfügung gestellt.

In beiden Fällen sollte man sich als Website-Betreiber darüber im Klaren sein, dass hier Handeln geboten ist.

Duplicate Content vermeiden: Die Redirect 301 Weiterleitung per htacess

Durch eine einfache htacess.-Weiterleitung lässt sich dieser doppelte Inhalt in der „mit www-/ohne www-Variante“ bereits beseitigen. Hier sollte man sich allerdings bewusst sein, dass man ab sofort nur noch eine Variante der Website auf Visitenkarten, in QR-Codes oder in E-Mails sowie allen weiteren Kommunikations- und Werbemitteln verwendet. Nämlich die, für die man sich entschieden hat. Sonst geht unnötig Linkjuice, also die Kraft der eingehenden Links verloren. Und dieser Linkjuice ist ein entscheidendes Kriterium, warum Suchmaschinen eine Seite als „wertvoller“ als eine andere einstufen und sie somit in der Suche priorisiert einblenden oder eben nicht.

Linktipps

Welche weiteren Varianten es auch für die Kategorien-Problematik gibt, z.B. das canonical-Tag im Head-Bereich einer Seite (meta tags), dazu gibt es einige sehr empfehlenswerte Artikel, die sehr ausführlich darüber berichten.

http://www.myseosolution.de/seo-tutorial/onpage-optimierung/meta-informationen/duplicate-content/

http://www.mm-onlinemarketing.de/blog/wie-man-unterschiedliche-versionen-der-eigenen-website-mit-301-redirects-vermeidet/

http://www.suchmaschinen-doktor.de/glossar/46-canonical-attribut.html

http://www.suchmaschinen-doktor.de/fragen/beitrag-49/doppelter+content.html

Wird meine Website suchmaschinenfreundlich weitergeleitet?

Tool zum Schnell-Check der Daten, die der Server über den http-header ausgibt:

http://www.webrankinfo.com/english/tools/server-header.php

Haben Sie weitere Tipps zur Problematik? Welche Strategien haben Ihnen beim Vermeiden von DC (doppeltem Content) besonders geholfen?

Autor: Martina Troyer

Martina Troyer ist Kommunikationswirtin und freiberuflich als Online-Redakteurin, PR & Social Media Consultant tätig. Sie entwickelt Webstrategien, optimiert Websites, erstellt Corporate Blogs und berät Unternehmen & UnternehmerInnen zu PR, Social Media & Online-Reputation - rund um einen gelungenen Auftritt im Web 2.0. Als Event-Reporterin ist sie mit ihrem Team auf Messen, Konferenzen & Events aus Kultur, Wirtschaft und Unterhaltung unterwegs - mit Social Media & Event-Reportagen. Daneben interessiert sie sich für Event- & Lifestyle-Themen und gibt das Ü30-Online-Magazin ThirtyUp heraus. Einen Überblick gibt's auch auf Martina Troyer zu sehen. Im Web findet man sie u.a. auch auf XING, Twitter und Facebook.

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