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Social Media Tool-Tipp: Feedly – Inhalte finden, sammeln & selektieren

Wo finde ich geeignete Anregungen für die regelmäßigen Blog-Updates? Was schreiben andere zu meinen Themen? Ein Quell an schöpferischen Einfällen bietet feedly. Der Dienst macht das Abonnieren von RSS-Feeds leicht, übersichtlich und gehört in die Lesezeichen.

Ein Appell für organisierte Netzrecherche: Feedly.

Besser, schneller, feedly

RSS-Feeds sind zwar weit verbreitet, aber von vielen über den Wegfall des Feedreaders etwas in Vergessenheit geraten. Deshalb bieten Blogbetreiber oder Websitebesitzer häufig das Abonnieren von neuen Nachrichten oder Beiträgen per E-Mail an. Aber liest man diese Updates per E-Mail WIRKLICH ALLE?

Ein (Lese-)Beispiel: Feeds per E-Mail

"Sie haben Post!" Oh, nicht schon wieder! Zu viele Newsletterabos nerven. Dann lieber Feeds abonnieren. Mit feedly leicht & schön. Bild: pixabay.de | Beitrag: netzgewandt.de | Webstrategie | PR | Social Media © 2014

„Sie haben Post!“ Oh, nicht schon wieder! Zu viele Newsletterabos nerven. Dann lieber Feeds abonnieren. Mit feedly leicht & schön. Bild: pixabay.de | Beitrag: netzgewandt.de | Webstrategie | PR | Social Media © 2014

Ich selbst hatte eine Vielzahl von Blogs abonniert, mir Updates von vielen Newsportalen oder mich interessierenden Websites per E-Mail geordert. Um, ja zugegebenermaßen, sie letztlich zu fast 90% wieder zu kündigen. Warum? Weil zu viele sowieso untergehen im Wust der gefühlt zigtausend Mails, die täglich bzw. wöchentlich in den Postfächern bei einem eintrudeln.

Selektion – aber bitte schön…

Hier sorgen kleine Social Media Helferlein bzw. Netzrecherche Tools wie Feedreader für Abhilfe. Davon gibt es einige. Alternativen hatte das Magazin t3n nach dem Wegfall des Google Feedreaders bereits einige vorgestellt.

Mein Favorit ist und bleibt (vorerst) feedly.

5 Gründe, warum ich feedly gerne nutze:

  1. Ansprechendes Design

    Mein Nachrichtenstrom sieht immer aus wie bei einem Online-Magazin. Da macht Lesen einfach mehr Spaß!

  2. Einfache Feed-Suche

    Über +AddContent kann ich in Myfeedly jeden Inhalt suchen oder einfach einen RSS-Feed angeben (meist setzt der sich aus dem Domainnamen ergänzt um das Wort „feed“ zusammen,  z.B. http://netzgewandt.de/feed/ – einfach mal ausprobieren!)

  3. Gute Sortierung

    Ganz einfach lässt sich auch der kontinuierliche Nachrichtenstrom in Unterordner sortieren. Das hilft sehr, die Themen zu bündeln, für die man sich interessiert.

  4. Social Media & Export Funktionen (teilweise PRO)

    Direktes Teilen auf diversen Plattformen ist natürlich genauso möglich wie das Taggen (also Verschlagworten) von einzelnen Beiträgen. Darüber hinaus ist auch die Weiterleitung an Evernote oder Instapaper möglich und vereinfacht den Export in andere Dienste enorm. (Einige Pro Features sind für 5$ monatlich oder 45$ jährlich nutzbar)

  5. Leicht konfigurier- und individuell anpassbar

    Hier kann man sich bequem die Ansicht  nach persönlichen Vorlieben individualisieren  (Magazin-Stil, kartenartige Darstellung oder nur die Titel anzeigen lassen), die Hintergrundfarbe ändern, entscheiden, ob bereits gelesene Beiträge versteckt werden sollen oder ob man via Keyboard Shortcuts einfach schneller arbeiten möchte und, und, und.

Fazit:

Mir gefällt das Design und die Möglichkeit, mich schnell und umfassend informieren zu lassen – genau zu den Themen, die mich besonders interessieren – in den Blogs & Newsportalen, die ich bevorzugt lese. Spaß macht auch die individuelle Anpassbarkeit: Die Bandbreite der Möglichkeiten ist groß genug, um äußerst flexibel zu sein und klein genug, um übersichtlich zu bleiben. Bisher nutze ich die PRO-Version zwar noch nicht, bin aber durchaus geneigt, das zukünftig zu ändern.

Alles in allem: Ein nützliches Tool, um den Nachrichtenstrom mal endlich gut in den Griff zu bekommen und an einer Stelle sinnvoll & übersichtlich zu parken!

Was halten Sie von Feedly? Nutzen Sie einen anderen Feedreader und können Ihre Erfahrungen mitteilen?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

 

 

 

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Autor: Martina Troyer

Martina Troyer ist Kommunikationswirtin und freiberuflich als Online-Redakteurin, PR & Social Media Consultant tätig. Sie entwickelt Webstrategien, optimiert Websites, erstellt Corporate Blogs und berät Unternehmen & UnternehmerInnen zu PR, Social Media & Online-Reputation - rund um einen gelungenen Auftritt im Web 2.0. Daneben interessiert sie sich für Event- & Lifestyle-Themen und gibt das Ü30-Online-Magazin ThirtyUp heraus. Im Web findet man sie auch auf XING, Twitter, Google+ und Facebook.

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